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Bild von einem Mann

Du bist für mich

eine federleichte Möglichkeit

dringst in mein Ohr

mein Herz, aber

zu laut, zuviel bist du nie.

Und deine Höhe passt genau

zu meiner

-ich bin eine grosse Frau-

und du nervst niemals,

ich mag dich gern, wenn du so bist

und

müde, fröhlich und entspannt.

Bist du ein Bild von einem Mann.

Wie willst du mich denn nennen?

Deine roten Wangen haben

- und die Schultern, das Profil-

deinen Namen mir verraten,

und mutig benannte ich, was mir gefiel.

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Mittendrin in der Bewegung,

seh ich deine leise Regung

viel Gefühl.

Von Schönheit immer angezogen

bewege ich mich auf dich zu.

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Ich kenne dich nicht,

kann dich nur benennen.

Ich küsse dich auf einem Baum,

deine Augen streicheln einen Ast weiter mein Gesicht.

Dein Kuss noch sanfter als dein Blick.

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Mein Zelt ist viel zu klein

für das, was da passiert.

Für die Jahre, die da zwischen uns sind,

kommen wir uns ziemlich nah.

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Verlegen, verschlafen, verschwitzt, verzaubert.

Adlerauge, Hasennacken

Adlerauge, Hasennacken,
liest mir laut vor
hauchst mir ins Ohr
virtuoser, großer, lieber
Tage- und Nächtedieb.

Leichtes Kribbeln, schwere Lider,
wir baden im Wein uns die Münder
und hören Lieder
ich lebe wieder
neu.

Ich munkle,
tappe, küsse im Dunkeln
an dein Herz heran.
Meine Haut ist an deiner
ein Schwamm.
-Meine Seele saugt es auf-
Sag danke für den Regen,
danke.

Ergieße darauf Zartheit
in dich durch die Augen.
Zweifel lösen sich auf, Honigmann.
In der Sonne deines Lichtes,
und dann
bist du reine Süße,
dann ist Kopf- Nebel aus Zuckerstaub
und Watte die Füße.