Es ist aus,
ich atme tief
und still und schwer ein
kein Zuhaus.
Du bist nun fort;
ein Platzhalter in meinem Herzen
niemanden lass ich noch dort sitzen,
ich scheuche die Vögel weg.
Die Käfer sind schwerer
zu fassen.
Sie lassen sich nieder
wo du einst saßt.
Sie nehmen keine Rücksicht, krabbeln lustig herum,
wo du einst saßt.
Ich habe dich verloren.
Du bist gegangen.
Und mit dir:
Eine Digitalkamera,
ein Drucker,
eine Lederreisetasche,
der Glaube, das was ewig dauern kann,
noch ein Teil der Unschuld,
der volle Kühlschrank und
die Sonntage allein zu zweit.
Gegangen mit dir:
Die Ruhe in der Seele,
das Aufgehobensein- und Wollen,
das Träge, Süße
die zuckerne Scholle im salzigen Meer.
Das gibt es nicht mehr.
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Achtung: dieses Gedicht hat keinen erlösenden, auflösenden Ausgang.
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