Ich weiss soviel wie früher,
doch wie ich drauf sehe, wo ich stehe,
verändert sich.
Klarer wird der Blick auf Unklarheiten,
die Erkenntnis, dass das System
sich verändert, je nachdem
von wo aus ich drauf sehe.
Auch auf die Zeit.
Dialektik und Dualismus werden mehr zu
Dimensionen erfahrbaren Denkens.
Dort kann ich wohnen.
Kann zulassen, dass Grenzen
sich mehr und mehr öffnen
und Abgrenzen schwerer wird.
Mag Gipfel ob der Übersicht, der
Möglichkeit zur Distanzierung.
Im Spiel dazu die völlige Auflösung der Grenzen
des Körpers, der Identität.
Kein Du und Ich, kein früh und spät.
Nur Jetzt, Hier, Wir.
Dann besteht Realität.
Bewusstmachen der Unendlichkeit als einzige
Erlebbarkeit derselben.