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Trust i must

Trust i must
confess
is not something
i guess
i don't deserve it
but lust
an unending will.
Maybe you're right.
You turning your back on me
deliberately free
I eat my oatmeal with sugar and tears
for a week.
Crunch my teeth at night again
stopped to try to wash the stain
out of my sheets.
I'm out of needs.
More time for good deeds, i guess:
Realizing my dreams,
stop being a mess.
You were not meant for me,
I was not meant to be
what i wanted to be for you.
So give back the pictures you took,
my silver plate,
give all the things i could not give and keep
your faith in love.
You are too big a shoe for me
that i can only stumble my way to your door.

Auf Wiedersehen

Auf dich ist nicht Verlass,

kein Kirschenessen.

Ich kann und werde dich

zwar nicht vergessen,

dir und uns doch vergeben

und weiterleben.


Genug verwirrt

verrannt

verkannt

verbrannt

unbemannt auf Grund gegangen

In Netzen verfangen

falsche Wege genommen

zu weit raus geschwommen

betrunken

benommen.

Genug nicht bekommen

was ich brauch.


Und endlos gewartet,

dass die Rakete startet.


Der Countdown ist aus,

das Publikum längst weg.

Ich geh nicht nachhaus, aber raus.

Ich bin raus.


Aus der engen grossen Kiste,

ich miste

mich aus.

Ich bin raus.


Habe nur mich und ein Leben,

das verbringe ich nicht mit dir.

Also.

Ehrlich.

Was will ich bei Dir?


Ich streife allein durch Weizenfelder,

fühl mich wohl.

Bin keine für Dich,

bin die Eine für mich.


Auf Wiedersehen.


20.01.2010



G.R.E.N.Z.Z.E.I.T.

Ich weiss soviel wie früher,

doch wie ich drauf sehe, wo ich stehe,

verändert sich.

Klarer wird der Blick auf Unklarheiten,

die Erkenntnis, dass das System

sich verändert, je nachdem

von wo aus ich drauf sehe.

Auch auf die Zeit.

Dialektik und Dualismus werden mehr zu

Dimensionen erfahrbaren Denkens.

Dort kann ich wohnen.

Kann zulassen, dass Grenzen

sich mehr und mehr öffnen

und Abgrenzen schwerer wird.

Mag Gipfel ob der Übersicht, der

Möglichkeit zur Distanzierung.

Im Spiel dazu die völlige Auflösung der Grenzen

des Körpers, der Identität.

Kein Du und Ich, kein früh und spät.

Nur Jetzt, Hier, Wir.

Dann besteht Realität.

Bewusstmachen der Unendlichkeit als einzige

Erlebbarkeit derselben.

Wie willst du mich denn nennen?

Deine roten Wangen haben

- und die Schultern, das Profil-

deinen Namen mir verraten,

und mutig benannte ich, was mir gefiel.

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Mittendrin in der Bewegung,

seh ich deine leise Regung

viel Gefühl.

Von Schönheit immer angezogen

bewege ich mich auf dich zu.

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Ich kenne dich nicht,

kann dich nur benennen.

Ich küsse dich auf einem Baum,

deine Augen streicheln einen Ast weiter mein Gesicht.

Dein Kuss noch sanfter als dein Blick.

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Mein Zelt ist viel zu klein

für das, was da passiert.

Für die Jahre, die da zwischen uns sind,

kommen wir uns ziemlich nah.

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Verlegen, verschlafen, verschwitzt, verzaubert.

The time just flew since you went away

Sag mir irgendwann
Was du gefunden hast
Nachdem du gegangen warst,
weil ich etwas anderes suchte, suche
und fand.
Ich finde langsam heraus
Was du mir gegeben hast,
als du mein warst,
was jetzt nicht mehr ist.
Warst du die Verluste und die Zeit und der Gewinn und das Leid.
Tabula rasa
Ist die Zeit.
(Notizbuch, 08)

Gärprozess

Du, tu mir gut, weh…
tut die Wahrheit.
Sticht.
Es arbeitet in mir ich an mir, dir.
Ich baue, klopfe, haue den Sand,
spucke auf die Körner, sie sollen
fest werden.