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Dickes Demütiges Danke

Es geht beim Dicken Demütigen Danke darum, dass

… die eigenen Worte manchmal nicht reichen, um etwas treffsicher zu beschreiben, das Bedürfnis danach aber gross ist.

Kennt man. Dann finde ich andere, viel bessere. Besser, um mich zu trösten oder meinen Gemütszustand zu beschreiben. Oder einen gesellschaftlichen Zustand. Dann leihe ich mir diese Worte, Produkte fremden geistigen Schaffens.

Ich zahle dann keine Gema dafür, sonder bedanke mich und verbreite sie. Verneige mich in Gedanken vor der sprachlichen Eleganz, der Originalität,der Schönheit der Sprache, der Treffsicherheit. Schönheit will ja verbreitet werden. Und wahre Schönheit kostet auch nix. So stelle ich diese dankenswerten Worte hierhin, auf meinen Blog.

Heute:

Heute ein dickes demütiges Dankeschön an Jochen Distelmeyer, für diesen Satz.
Wenn es auch ein indirektes Zitat ist -Rocko Schamoni zitiert in seinem Debutroman Jochen.
Blumfeld- Fans, zu denen ich mich nur am Rande zähle- kennen das Gefühl des “Sich- Verstanden- Fühlens” von den Liedern über Welt, Liebe, Schmerz, etc…

Aber mein Herz jauchzt kurz, wenn ich mir vorstelle, Jochen sitzt bei einer Besprechung, hört eine halbe Stunde zu, um dann hiermit zu antworten:

“Weg ist klar, Ziel ist klar, die Zeit der Grabenkämpfe ist vorbei, wir müssen unsere sensitive Produktivität bündeln, intellektuelle Zärtlichkeit kann als Waffe ungemein klärend wirken, legen wir uns auf den Boden und schießen uns selber ab!”
jochen distelmeyer

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