Das gerade verdämmerte Abendlicht
verschwand im Westen,
in allen Himmelsfarben;
nun liegt die Stadt vor mir,
friedlich beleuchtet,
Haus an Haus,dicht,
der Abendstern flimmert über Ihr,
die Silhouetten der Berge zeichnen
eine rahmende Linie und begrenzen
die Nähe
von der Ferne.
Leuchtet Ihr mir heut´ Nacht, Ihr Sterne?
Ihr, die ihr Antwort auf alles seid,
die Tröster meiner Schlaflosigkeit,
Nachhaus, nachhaus,
wogegen alles strebt,
dorthin,wo im Winter die Wärme lebt…
Beschwichtigend taucht die Dunkelheit
die Welt in ihr eigenes Licht,
in ihr versinken will ich,
hier, wo ich stehe,
erreicht sie mich nicht.
Zu den geheimen, wahren Welten,
die sich nur den schlaflosen,
in die Nacht verliebten, angstlosen
Wesen erschließen,
für deren Seele
die Probleme und Gesetze des Tages
nicht gelten.
Tiefer, tiefer
strebt es in mir,
Wahrheit, Wahrheit,
warum bin ich hier?
Trost und Wahrheit,
Natur und Geist,
deine Welt,
den Weg zu ihr…
23.10.2001
0 Antworten bis hierher ↓
Bis jetzt noch kein Kommentar ... Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.
Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.